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Berlin, 18. Oktober 2017. Der Fachtag zu SEXUELLER PEER-GEWALT UNTER JUGENDLICHEN macht deutlich: Schützende Strukturen in Vereinen und Verbänden sind notwendig. Hellfeld-Statistiken zu Fallzahlen sexueller Gewalt durch Jugendliche zeigen auf, dass Gewalt unter Jugendlichen auch Formen einschließt, die als Kindeswohlgefährdung eingestuft werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit für schützende Strukturen zu gewinnen. Dies gelingt durch individuelle Schutzkonzepte, wie sie der Bayerische Jugendring mit der Fachstelle „Prätect“ fordert und dafür umfassende Materialien und Seminare anbietet. Bayern soll kein Einzelfall bleiben, schützende Strukturen braucht es bundesweit. Dafür setzen sich der Bundesjugendring, aber auch der unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Missbrauchs (UBSKM) ein. Der Landkreis Stade trifft seit 2014 Vereinbarungen mit Vereinen und Verbänden, um das Kindeswohl in der Kinder- und Jugendarbeit auf Landkreisebene zu sichern. Der Kreisjugendring Stade bietet Vereinen und Verbänden sowie Jugendinitiativen Beratung und Unterstützung für die Entwicklung eigener Schutzkonzepte, die auf die eigenen Strukturen passen.

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