Corona-FAQ der Jugendringe

Liebe Vereine, liebe Jugendleiter*innen,

wir versuchen euch möglichst aktuell die neuesten Informationen für Vereine und Verbände zu präsentieren, indem wir eure Fragen bündeln und möglichst zu beantworten versuchen. Die Daten hinter den Fragen zeigen die letzte Aktualisierung der Antwort an. Stellt uns eure Fragen und Sorgen gerne und nehmt über das Kontaktformular oder per Mail Kontakt zu uns auf. Wir können zwar keine juristische Beratung liefern, aber Informationen bündeln und euch so helfen Antworten zu finden.

Über Allem gillt: Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten hilft, die Pandemie im Griff zu behalten. Lockerungen sind nur möglich, wenn diese Regeln auch weiterhin eingehalten werden.

Viele Grüße und alles Gute!

Was ist erlaubt?

Lockerungen für die Jugendarbeit

Mit den Verordnungen vom 08. Mai 2020 und 22. Mai 2020 sind wieder erste Maßnahmen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit möglich:

 

  • Gruppenangebote, offene Angebote: Können bei Beaufsichtigung durch eine pädagogische Fachkraft mit max. 10 Anwesenden und mit Abstandsregelung stattfinden. §3 Abs.21)
  • Sitzungen eines gewählten Gremiums (z.B. Vorstand): Können mit Abstandsregelung stattfinden (§1 Abs. 5a).
  • Bildungsveranstaltungen: Paragraph 2h der Verordnung gestattet die Durchführung von Bildungsangeboten ohne Übernachtung auch in der Jugendarbeit.
  • Grunsätzlich gilt: Einhalten von Abstandsregeln (1,5 m); Erstellung und Beachtung eines Hygienekonzeptes; Erfassen der Kontakdaten der Anwsenden.

 

Darüber hinaus trifft die Verordnung Regelungen für bestimmte Bereiche von Jugendarbeit:

 

  • Ausübung von kontaktlosem Sport im Freien auf öffentlichen und privaten Sportanlagen (§1 Abs. 8)
  • Ausbildung und Vorbereitung von Rettungsschwimmer*innen in Schwimmbädern (§1 Abs. 10)
  • Religiöse Zusammenkünfte inkl. Bildungsarbeit (§2c)
  • Dienst- und Ausbildungsbetrieb im Katastrophenschutz bis zu 10 Personen (§2g)
  • Bildungsangebote an öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, auch Jugendbildung (§2h)
  • Besuch und Inanspruchnahme von von sozialen Hilfen und Diensten in der Kinder- und Jugendhilfe (§3 Abs. 20)

 

Details bitte in der entsprechenden Verordnung nachlesen (siehe Downloads).

FAQ - Maßnahmenplanung

Muss ich meine geplanten Maßnahmen und Veranstaltungen absagen? (25.05.20)

Ja, wenn sie im Zeitraum bis zunächst 10. Juni 2020 liegt. Großveranstaltungen (ab 1.000 Personen) dürfen bis Ende August nicht stattfinden. Seitens der Hansestadt Buxtehude gillt eine Empfehlung, öffentliche Veranstaltungen bis Ende Juni nicht stattfinden zu lassen.

Gemäß der Niedersächsischen Allgemeinverfügung vom 23.03.2020 herrschen in Absprache mit allen anderen Bundesländern landesweite Kontaktbeschränkungen. Zuletzt am 22. Mai wurden diese bis zum 10. Juni 2020 verlängert. Diese sind zwingend einzuhalten, damit Infektionsketten gestoppt werden können und die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden kann. Demnach sind persönliche Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum eingeschränkt. So ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten. Weiterhin gillt, dass alle Zusammenkünfte in Vereinen, Freizeiteinrichtungen, Glaubensgemeinschaften, öffentliche Veranstaltungen und Ansammlungen im Freien verboten sind. Es gibt Ausnahmen unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen (siehe oben).

 

Maßnahmenplanung bis zu und in den Sommerferien 2020 (15.05.2020)

Es gibt bisher keine rechtlich verbindlichen Aussagen zu den Sommerferien 2020. Wir können nur haftungsfrei und ohne Gewähr Empfehlungen und Beispiele anderer Träger geben. Wir empfehlen:

  • Maßnahmen bis Ende Juni zu stornieren bzw. nicht weiter zu planen, wenn sie mit Aufwand oder hohen Kosten verbunden sind. Achtung: Bei Stornierung ohne entsprechende behördliche Verordnungen, fallen i.d.R. Stornierungskosten an, um die ihr rechtlich nicht herumkommt. Es ist abzuwägen, ob ihr das Risiko tragen wollt noch zu warten und auf die behördliche Absage spekulieren wollt.
  • Maßnahmen in den Sommerferien nach folgenden Kriterien zu überprüfen: Gruppengröße, Regionalität, Schutzmöglichgkeiten, finanzielle Risiken. Je kleiner die Gruppen und je regionaler das Angebot, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Angebot unter Hygieneauflagen stattfinden kann. Sind ggf. Änderungen möglich, um die Hygiene zu erhöhen? z.B. Einzelpersonen-Zelte anstatt Großgruppenzelt? Outdoor statt Indoor? Wenn an der Planung festgehalten wird, sollten solche Möglichkeiten überdacht werden.
  • Zeitnahe Abwägung fnanzieller Risiken: Stornogebühren einer Gesamtabsage, Stornogebühren für einzelne Teilnehmende, ist vielleicht eine Verschiebung statt einer Stornierung möglich?
  • Beispiele Fahrten und Zeltlager: Die Auslandsfahrten und Ferienspaßprogramme von Kreisjugendring Stade , Stadtjugendring Buxtehude, der Stadtjugendpflegen Stade und Buxtehude sowie das Dänemark-Zeltlager der Kreisjugendpflege Stade sind abgesagt. Ob spontan Ersatzangebote angeboten werden, wird kurzfristig entschieden.
  • Beispiele Ferienspaß: Einige Jugendpflegen arbeiten aktuell an Alternativplänen für regionale Outdoorprogramme in Kleingruppen. Es gibt hierfür bisher keine Kriterien, Vorgaben oder Richtlinien.

FAQ - Vereinsarbeit & Vereinsrecht

Wie kann ich meine Vereinsarbeit organisatorisch aufrechterhalten? (15.05.20)

Wir empfehlen die Verschiebung der Vereinsarbeit in die digitale Welt: Vorstandsitzungen per Videokonferenz, Mitgliederversammlung per Live-Stream und Abstimmungstool,  …. Es gibt verschiedene Tools und Programme, die eine Kommunikation weiterhin ermöglichen. Wir arbeiten derzeit an einer Aufstellung der praktischsten, kostenlosen Programme und ergänzen sie laufend:

  • Online-Telefonie inkl. Video-Konferenz-Funktion: Microsoft Skype
  • Datenaustausch: Cloud-Lösungen wie z.B. Dropbox (Achtung! Datenschutz beachten!)
  • Teamarbeit: Microsoft Teams
  • Übertragung großer Dateien: Webdienste wie z.B. Wetransfer (Achtung! Datenschutz beachten!)
  • Abstimmungen: Doodle (Abstimmungstool); Survey-Monkey (Umfragetool)
  • Livestream: YouTube Livestreaming

 KJR-Mitglieder können Zoom über den Kreisjugendring kostenfrei nutzen. Bitte meldet euch dazu rechtzeitg!

 

Unsere Vollversammlung musste wg. Corona abgesagt werden: Was bedeutet das für die Vorstandswahlen? (30.03.20)

Die meisten Vereinssatzungen sehen eine feste Amtszeit für den Vorstand vor – auch wenn das gesetzlich nicht erforderlich ist. Bei einer solchen Amtszeitbegrenzung empfiehlt sich eine Verlängerungsklausel, nach der der Vorstand bis zur Neuwahl im Amt bleibt. Leider fehlt diese Klausel in manchen Satzungen.

Das hat problematische Folgen: Die Amtszeit endet dann automatisch und der Verein ist ohne rechtmäßigen Vorstand. Leider führt das aktuelle Versammlungsverbot nicht selten zu genau diesem Zustand.

Artikel 2, § 5 Abs. 1 des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht ermöglicht, dass Vorstandsmitglieder auch nach Ablauf ihrer Amtszeit zunächst im Amt bleiben, d.h. eine Wieder- oder Neubestellung nicht zwingend erforderlich ist, um den Verein handlungsfähig zu erhalten.

Hinweis: Natürlich kann kein Vorstandsmitglied zur Fortsetzung des Amts gezwungen werden. Er müsste dann aber, wenn die Neuregelung in dieser Form in Kraft tritt, ausdrücklich zurücktreten. Dazu genügt eine formlose Erklärung einem anderen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied gegenüber.

Quelle: LJR Niedersachsen nach Vereinsinfobrief Nr. 379 – Ausgabe 5/2020

 

Kann eine Mitgliederversammlung auch online durchgeführt werden? (30.03.20)

Dass eine virtuelle Mitgliederversammlung (d.h. mit internetzgestützten Kommunikationsmedien, wie z.B. Videokonferenz o.ä.) zulässig ist, hat die Rechtsprechung bereits bestätigt (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 27.09.2011, I-27 W 106/11). Allerdings ist dafür bisher eine entsprechende Satzungsregelung unverzichtbar.

Artikel 2, § 5 Abs. 2 Nr. 1 des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht soll virtuelle Versammlungen der Präsenzversammlung gleichstellen. Für gültige Beschlusse ohne Zusammenkunft der Mitglieder ist dann weder eine besondere Satzungsgrundlage noch – wie bei der bisherigen schriftlichen Beschlussfassung – die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Nach § 28 BGB würde diese Regelungen auch für Vorstandsitzungen gelten.

Hinweis: Ungeklärt ist aber die Frage, ob das umstandslos auch für Vereine gilt, bei denen einen nennenswerte Zahl von Mitgliedern nicht über die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einer virtuellen Versammlung verfügt (fehlende technische Ausstattung und Kenntnisse). Dann kann eine virtuelle Versammlung eine „besondere Erschwernis" für die Teilnahme darstellen und die Beschlüsse zwar nicht nichtig (von vornherein unwirksam), aber anfechtbar machen.

Unser Tipp: Im Zweifel sollte dann – die künftig mögliche – vereinfachte schriftliche Beschlussfassung gewählt oder die virtuelle Versammlung zumindest dadurch ergänzt werden.

Quelle: LJR Niedersachsen nach Vereinsinfobrief Nr. 379 – Ausgabe 5/2020

 

Ist auch eine schriftliche Beschlussfassung möglich? Wie? (30.03.20)

Auch die schriftliche Beschlussfassung soll durch die Neuregelung vereinfacht werden. Bisher verlangt § 32 Abs. 2 BGB bei einer schriftlichen Beschlussfassung die Einstimmigkeit. Es müssen also alle Mitglieder dem Beschluss zustimmen. Bereits eine einzige Enthaltung führt zum Scheitern des Beschlusses.

Das soll sich durch Artikel 2, § 5 Abs. 3 des Gesetzes ändern. Danach ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt (also angeschrieben) wurden und bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben. Es gelten die üblichen Mehrheitserfordernisse – also in den meisten Fällen eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen

Verlangt ist nur die Textform. Es ist also keine Unterschrift erforderlich. Damit kommen für die Beteiligung an der Abstimmung auch E-Mail und andere elektronische Textmedien (z.B. SMS oder WhatsApp) in Frage.

Zusätzlich wird es durch Abs. 2 Nr. 2 möglich, dass einzelne Mitglieder ihre Stimmen im Vorfeld einer (virtuellen oder physischen) Versammlung schriftlich abgeben. Es sind so auch Mischformen aus virtueller Versammlung und schriftlicher Beschlussfassung möglich. Das gilt auch für Vorstandssitzungen.

Quelle: LJR Niedersachsen nach Vereinsinfobrief Nr. 379 – Ausgabe 5/2020

 

FAQ - Juleica & Fortbildungen

Kann ich Betreuer*innen, deren Juleica-Ausbildung nun ausfällt im Sommer oder Herbst trotzdem als Jugendleiter*in einsetzen? (23.03.20)

Diese Frage muss noch abschließend geklärt werden. Die Kreisjugendpflege hat vorerst folgende Regelung getroffen:

 

"Nicht ausgebildete Betreuer*innen können unter folgenden Bedingungen eingesetzt werden und sind ebenfalls förderfähig im Sinne der Fördergrundsätze des Landkreises Stade:

  • Die Anmeldung zu einer wegen der Corona-Pandemie abgesagten Juleica muss nachgewiesen werden.
  • Pro unausgebildeter Betreuungskraft ist mindestens eine erfahrene Jugendleiter*in einzusetzen.
  • Die Juleica-Ausbildung ist frühestmöglich nachzuholen."

 

Der KJR empfiehlt unausgebildeten Betreuer*innen keine alleinige Aufsichtspflicht zu übertragen. Außerdem sollte unbedingt eine interne Unterweisung erfolgen und klare Absprachen über Rechte und Pflichten getroffen werden. Natürlich gelten alle Vorgaben und Bedingungen des Kinderschutzes. Die Verantwortung liegt beim jeweiligen Träger und ggf. den verantwortlichen Fahrtenleitungen.

 

Werden alternative Juleica-Ausbildungen angeboten? (20.04.20)

Wir überlegen Basiswissen-Crashkurse nach der Pandemie durchzuführen (die aber eine Juleica nicht ersetzen), deren Besuch wir unausgebildeten Betreuer*innen vor Fahrtantritt unbedingt empfehlen. Darüber hinaus können derzeit keine Aussagen zu Ersatz-Juleicaausbildungen getroffen werden, da nicht einschätzbar ist, wie lange die Corona-Pandemie andauert. Es wird zunächst keine kompletten online-Juleica-Ausbildungen seitens des KJR geben. Dies ist weder in pädagogischer noch inhaltlicher Hinischt sinnvoll. In dieser Entscheidung stimmen wir mit den meisten Anbietern von Juleica-Ausbildungen überein.

 

Wie kann ich meine Juleica verlängern, wenn keine Fortbildungen mehr stattfinden können?  (15.05.20)

Wichtig: Alle Juleicas, die im Jahr 2020 ablaufen sind automatisch bis zum 31.12.2020 gültig! D.h. erst zu diesem Datum muss die entsprechende Fortbildungszeit nachgewiesen werden und ein verlängerungsantrag gestellt sein. Dazu sind Fortbildungen im Umfang von insgesamt mindestens 8 Zeitstunden zu besuchen. Es gibt mitlerweile viele Webinar-Angebote (auch vom KJR).

 

Kann ich an einer Maßnahme als Jugendleiter*in teilnehmen, wenn meine Juleica nicht rechtzeitig verlängert werden konnte? (15.05.2020)

Alle Juleicas, die 2020 ablaufen, sind automatisch bis zum 31.12.2020 gültig. Bis dahin sollten entsprechende Fortbildungen und Webinare besucht werden, um die Juleica zu verlängern. Solche Juleicas sind auch förderfähig.

 

Webinare: Sind Webinare förderfähig nach dem JFG? (30.03.20)

Ja, vom Niedersächsischen Sozialministerium gibt es die telefonische Zusage, dass Webinare u.ä. – zunächst für den Zeitraum der Corona-Krise – förderfähig und abrechenbar nach dem JFG sind. D.h. ihr könnt durch Webinare Teilnahmetage erlangen und Online-Maßnahmen als Bildungsmaßnahmen abrechnen (wenn sie ansonsten den Kriterien entsprechen).

 

Webinare: Wie führe ich eine Teilnehmenden-Liste? (30.03.20)

Die konkreten Bedingungen, wie die Teilnahmeliste zu führen ist etc., sind noch nicht erarbeitet. Wir würden euch empfehlen, eine Teilnahmeliste zu führen (ohne Unterschriften) und je nach den technischen Möglichkeiten weitere Nachweise vorzuhalten, dass die Personen tatsächlich teilgenommen haben – z.B. durch Screenshots (bitte um Erlaubnis fragen) oder auch durch die Statistiken der Webdienste. (Quelle LJR)

FAQ - Finanzen & Stornierungen

Sind Stornokosten auf Landeseben zuwendungsfähig? (30.03.20)

Ja. Seitens des Nds. Sozialministeriums und des NLJA gibt es seit dem 18.03.2020 eine Klarstellung, dass bei Landesförderungen Stornokosten zuwendungsfähig sind.

 

Verfällt meine Förderung durch den Landkreis, wenn ich die Maßnahme verschiebe? Muss ich einen neuen Förderantrag stellen? (23.03.20)

Nein, in Rücksprache mit der Kreisjugendpflege haben wir die Zusage bekommen, dass Förderanträge für verschobene Maßnahmen nicht neu eingereicht werden müssen. Es reicht die Information an die Kreisjugendpflege, dass die Maßnahme verschoben wird und dann das Einreichen des neuen Datums.

 

Hohe Einnahmeausfälle oder Stornogebühren gefährden meinen Verein. Wie soll ich damit umgehen? Gibt es Hilfen? (15.05.2020)

Es gibt aktuell (Stand 18.03.2020) keinen allgemeinen Topf für Vereinshilfen. Die Kreisjugendpflege würde in Einzelfallentscheidungen Härtefallregelungen treffen, falls ein Verein vor dem Aus steht. Daher wendet euch in Härtefällen bitte an die Kreisjugendpflege Stade. Der Landesjugendring hat in einem Brief an die Landesregierung einen Unterstützungsfonds gefordert. Ob und wenn ja in welcher Form er kommt, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Wenn ein Förderantrag beim Landesjugendamt oder der kreisjugendpflege gestellt wurde, sind Stornokosten etc. anrechnungsfähig. Wendet euch dazu an die entsprechenden Stellen beim Landesjugendamt oder der Kreisjugendpflege.

 

Wann habe ich Anspruch auf eine kostenfreie Stornierung meiner geplanten Maßnahme bei einem Drittanbieter/Dienstleister? (19.03.20)

Diese Frage ist nicht allgemein zu beantworten. Es kommt auf den Einzelfall an. Schaut genau in eure Buchungsverträge und Buchungsbedingungen. Viele Fragen werden darin meist schon beantwortet. Achtet auf Gründe für eine Sonderkündigung. Um eine zweite Meinung zu erhalten, fragt gerne beim Kreisjugendring nach. Eine juristische Beratung können wir aber nicht bieten. In der Regel gilt:

  • Pauschalreisen und – Angebote können bei einer Reisewarnung des Auswärtigen Amtes oder bei einem Einreiseverbot der Zielregion bzw. bei einem behördlichen Reiseverbot allgemein kostenfrei storniert werden. Setzt euch hierzu mit dem entsprechenden Anbieter in Verbindung und klärt am besten mit schriftlicher Bestätigung, dass eine Stornierung kostenfrei ist. Dies gilt natürlich auch umgekehrt, wenn der Veranstalter aus diesen Gründen storniert.
  • Bei selbst zusammengestellten Reisen/Veranstaltungen muss jeder einzeln gebuchte Aspekt der Maßnahme einzeln von euch storniert werden. Hier kommt es auf die jeweiligen Buchungsbedingungen an. In der Regel gilt: Wer absagt muss zahlen. Also wenn der Drittanbieter absagt, müssen die Kosten erstattet werden, bzw. die Stornierung ist kostenfrei möglich. Sagt ihr selbst zuerst ab, bleibt ihr ggf. auf den Stornogebühren sitzen.

 

Stornierung wegen amtlicher Verbote (30.03.20)

Nach den uns bislang vorliegenden Informationen handelt es sich bei den behördlichen Verboten um „höhere Gewalt“ und geschlossene Verträge gelten als "nicht geschlossen". D.h.: Beide Vertragspartner gehen auseinander, als ob sie keinen Vertrag geschlossen hätten. Jeder bleibt auf seinen Kosten alleine sitzen. Unter Umständen werden hier dann die AGB der einzelnen Unterkünfte wichtig, denn dort kann näheres dazu geregelt sein. Das bedeutet:

  • Gegenüber Unterkünften, Bildungsstätten, Busunternehmen, Caterern etc. werden keine Stornokosten fällig. Bereits geleistete Zahlungen müssen zurück überwiesen werden.
  • Teilnahmebeiträge müssen an die Teilnehmer*innen zurückgezahlt werden.

 

Stornierungen außerhalb des Zeitraumes amtlicher Verbote (30.03.20)

  • Es handelt sich um eine "normale" Stornierung. D.h. Stornogebühren müssen verm. entsprechend der Stornierungsbedingungen im entsprechenden Vertrag gezahlt werden.
  • Sofern Teilnehmende oder deren Eltern aufgrund von Bedenken selbst eine Teilnahme absagen, haben sie i.d.R. keinen Anspruch auf Erstattung der Teilnahmebeiträge. Auch hier gelten die Stornierungsbedigungen eurer Maßnahme.

Erklärvideo für Kinder

Für eure Kinder hier ein kurzes Video der Stadt Wien, das das Corona-Video erklärt ohne Panik zu verbreiten. Ihr habt weitere Tipps oder Informationen? Dann meldet euch gerne bei uns.

 

Informationen

Nummer gegen Kummer & Elterntelefon

Kostenlos und anonym! Hol dir Hilfe!

Kontaktadressen

Bürgerinformation zum Corona-Virus im Landkreis Stade: Die Corona – Hotline des Landkreises erreicht ihr montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr und am Wochenende von 8.00 bis 14.00 Uhr unter der Telefonnummer: 04141/123456

 

Die Geschäftsstelle des Kreisjugendrings bleibt bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Besuche sind nur nach Terminvereinbarung möglich. Ihr erreicht uns weiterhin per Mail oder zu den geschäftszeiten unter 04141/530288.

 

Die Kreisjugendpflege ist unregelmäßig besetzt. Am besten versucht ihr es per Mail. Telefonisch ist die KJP vormittags an wechselnden Tagen besetzt und dann erreichbar unter der Nummer 04141/125193. Ansonsten könnt ihr euch auch an den KJR wenden.

Downloads

Hier stellen wir euch Stellungnahmen, Informationen und weitere Downloads zum Thema Corona in der Jugendarbeit zur Verfügung:

Nützliche online-Tools

Hier sind einige Tools, mit denen Jugendarbeit auch online funktionieren kann:

 KJR-Mitglieder können sich für die Nutzung von Zoom anmelden. Mehr Infos hier

Video-Telefonie:

Download: Übersicht Datenschutz bei Videokonferenzsystemen.

Livestream

  • youtube Live
  • Facebook Live
  • Instagram Live
  • Periscope (Twitter)

 

Live-Umfragen, Quiz, Auswertung

 

Gamedesign

 

Spiele & Methoden

  • Spaceteam (Spiel für Kooperation/Team/Kommunikation)
  • Stop Motion Studio (Animationsfilme kreieren)
  • Mindmeister (Projektplanung)
  • Minecraft (Kreatives Spiel zur Gestaltung von Objekten)

Jugendarbeit digital

Möglichkeiten und Ideen:

  • Podcasts erstellen und / oder bereitstellen
  • Online-Gesprächskreise / Chatgruppen
  • Ideen sammeln, was man in den nächsten Wochen zusammen machen kann
  • Gemeinsam ein Online Quiz erstellen oder spielen
  • Quizshow für Jugendliche vorbereiten
  • Virtuelles Pubquiz
  • Gesangs-Runde oder Gitarrenkurs online
  • kleine Spiele entwickeln und gemeinsam ausprobieren
  • Knoten gemeinsam am Bildschirm üben
  • Sportprogramm gemeinsam am Bildschirm durchführen (Workout, Yoga, …)
  • Challenge starten mit Beweisfotos oder Videos – wer schafft die meisten Hampelmänner, macht das schönste Foto, hat das coolste Kinderbild…
  • Stadt-Land-Fluss, Kniffel, usw. online spielen oder virtuelle Brettspielrunde mit Livestream des Spielbrettes
  • Minecraft spielen
  • Virtuelle Haus-/ Wohnungsbesuche machen
  • gemeinsam Flyer, Plakate, Websites usw. entwickeln
  • zusammen Apps spielen
  • ein Wiki füllen zum eigenen Verband
  • Gemeinsam jeweils zu Hause einen bestimmten Film gucken (legale Zugänglichkeit beachten!) und sich parallel dazu per Chat austauschen.
  • Fotowettbewerbe oder Filme machen
  • Jede Woche zu einem Begriff/Thema kreativ arbeiten und Beiträge teilen (Musik, Bilder, Videos...)
  • Hilfsaktionen, Einkaufsdienste
  • Podcasts für einsame Menschen

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